Möglichkeit zur Freistellung vom AG-Nachmittag: Ersatz einer Schul-AG durch ein außerschulisches Angebot („Externe Drehtür“)

Ab dem Schuljahr 2019/20 können Schülerinnen und Schüler der G9-Jahrgänge sich unter besonderen Bedingungen vom AG-Nachmittag auf Antrag der Eltern freistellen lassen. Voraussetzung ist, dass sie regelmäßig ein Sprach-, Sport-, Musik oder sonstiges Lernangebot besuchen, das einer schulischen AG in Anspruch und Dauer entspricht. Vergleichbare außerschulische Angebote sind z.B. Aktivitäten im Sportverein, in der Musikschule und im herkunftssprachlichen Unterricht oder ehrenamtliche Tätigkeiten, etwa in Kirchen und Religionsgemeinschaften, Vereinen und Jugendgruppen. Das außerschulische Angebot muss nicht zur selben Zeit wie die schulischen AGs stattfinden, sollte aber wie die schulischen AGs wöchentlich mindestens eine Zeitstunde umfassen.

Das Verfahren:

  1. Im Online-Wahlprogramm für die AGs gibt es zukünftig neben den AG-Angeboten auch die Wahlmöglichkeit „Externe Drehtür – Freistellung vom AG-Nachmittag“. Wenn also in der dritten Woche vor Halbjahres- oder Schuljahresende die „normalen“ AG-Wahlen durchgeführt werden, sollten Schülerinnen und Schüler, die von der AG freigestellt werden möchten, statt einer AG die „Externe Drehtür“ auswählen. Möglich ist auch, die „Externe Drehtür“ als zweite oder dritte Priorität nach einer Wunsch-AG anzugeben.
  2. Parallel dazu stellen die Eltern zur Befreiung vom AG-Nachmittag einen Antrag an die Schule (über den/die Klassenlehrer/in oder direkt an die Koordination des Ganztages), in dem sie das Ersatzangebot für die schulische AG benennen und nachweisen, z.B. durch Unterschrift und/oder Stempel des Anbieters. Das Antragsformular finden Sie hier. Der Antrag muss spätestens zwei Wochen vor Halbjahres- oder Schuljahresende bei der Schule eingegangen sein, um berücksichtigt werden zu können.
  3. Die/der Schüler/in erhält von der Schule eine Bescheinigung, in der bestätigt wird, dass der AG-Nachmittag außerschulisch ersetzt werden darf. Diese Bewilligung gilt immer nur für ein Schulhalbjahr und erlischt automatisch, wenn der/die Schüler/in das Ersatzangebot nicht mehr besucht.
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