Entdecken und Forschen mit der Liebfrauenschule

Am 11. April 2019 begaben sich 15 Schüler und Schülerinnen von der Bischöflichen Liebfrauenschule in Eschweiler, dem Gymnasium St. Leonhard in Aachen und dem Bischöflichen St. Angela Gymnasium in Düren auf eine Exkursion nach Aachen, die von drei Lehrpersonen begleitet wurde: Herrn Hermanns und Herrn Fischoeder-Bierbaum von der Liebfrauenschule und Frau Schürmann vom Gymnasium St. Leonhard.

Bereits 3 Tage zuvor machte man sich in den Räumlichkeiten der Liebfrauenschule gemeinsam auf den Weg, Kunststoffe theoretisch und praktisch zu erforschen. Zum 4. Mal boten Jochen Hermanns und Andre Fischoeder-Bierbaum in einem aufwändig gestalteten Projekt in Kooperation mit dem ITMC (Institut für technische und makromolekulare Chemie) der RHTH Aachen interessierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe EF die Möglichkeit, chemische Experimente durchzuführen und die Welt der Kunststoffe auf professionellem Niveau zu erkunden.

Im Rahmen einer ganztägigen Exkursion besichtigten die Schülerinnen und Schüler zudem unterschiedliche Studieneinrichtungen der Hochschule. Die zentrale Bibliothek, die verschiedenen Hörsäle sowie die beeindruckenden Laboreinrichtungen des ITMC weckten das Interesse der Schüler an einem naturwissenschaftlichen Studium.

Am Exkursionstag erforschten die Projektteilnehmer in den labortechnischen Einrichtungen des ITMC das Gebiet der Reaktor-Technik. Eine Einführung wurde von Ole Osterthun M.Sc. geleitet und von Hannah Schumacher M.Sc. und Jan Wiesenthal B.Sc. tatkräftig unterstützt. Nach dieser Einführung stärkten sich die Schüler, Lehrer und Veranstalter mit organisierten Pizzen und tauschten Erfahrungen aus der Chemie aus. Bei einem zweistündigen Laborpraktikum konnten die Schüler und Schülerinnen selbst arbeiten und untersuchten dabei die verschiedensten Reaktortypen auf ihre Funktionsweisen. Herr Osterthun, Herr Wiesenthal und Frau Schumacher haben sich auf die Arbeit mit Katalysatoren spezialisiert, sodass ebenfalls Experimente zu diesem Thema durchgeführt werden konnten.

Nach den zahlreichen Experimenten führte Ole Osterthun die Schüler und Schülerinnen durch die verschiedenen Abteilungen des Instituts. Dabei wurden wichtige Forschungseinrichtungen besichtigt sowie die Labore der Studenten besucht. Bei der Rundführung durften die Schülerinnen und Schüler stets ihre Fragen zum Thema Studium und Ausbildung in der Chemie stellen und erhielten hierdurch eine genaue Vorstellung von ihrem potentiellen Arbeitsplatz nach dem Abitur.

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