Das GLAS-Projekt

Diese Seite wird derzeit von Schülern der 8. Klasse neu gestaltet!

Das GLAS-Projekt ist ein Baustein des Projektes „Schulen Bauen Partnerschaften“, das von der EuRegionale 2008 und vom Land NRW gefördert und in Zusammenarbeit mit Partnerschulen aus den Niederlanden und Belgien umgesetzt wurde. Neben anfänglichen Schulhofumgestaltungen, die seit Ende 2009 abgeschlossen sind, wurde je Schule ein Sonderprojekt gefördert, welches von den Partnerschulen gemeinsam entwickelt und langfristig gemeinsam genutzt werden soll. Voraussetzung für die Förderung seitens des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen war die Akquise von Sponsorenmitteln. Das Gymnasium St. Leonhard konnte in diesem Zusammenhang mit der NetAachen und der regio iT namhafte Sponsoren aus der Region für sich gewinnen.

 

Das GLAS-Projekt zwischen den Schulen St. Leonhard Gymnasium Aachen und Sophianum in Gulpen, NL soll langfristig sowohl virtuelle als auch reale Verbindungen über die Grenzen hinweg schaffen, und jungen Menschen dazu verhelfen, das jeweilige Nachbarland bereits zu einem frühen Zeitpunkt als potentiellen Ort für ein späteres Studium oder einen Arbeitsplatz wahrzunehmen. Durch die Steigerung fremdsprachlicher und kommunikativer Kompetenzen setzt das GLAS-Projekt sich die interkulturelle Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler als oberstes Ziel.

 

Der Name des Projektes setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der beteiligten Orte (Gulpen und Aachen) sowie der Spitznamen der jeweiligen Schulen (Leo und Sophie) zusammen und steht als Symbol für die Öffnung der Schulen und die grenzüberschreitende Verbindung.

 

Innovativ im Vergleich zu herkömmlichen Austauschprogrammen oder E-Mailfreundschaften ist die Etablierung zweier neu gestalteter ‚GLAS-Räume‘ in den zwei beteiligten Schulen auf beiden Seiten der Grenze. Die deutschen Schülerinnen und Schüler der Differenzierungskurse Niederländisch wurden zudem in die Gestaltung des Raumes in St. Leonhard mit einbezogen. Die qualitativ hochwertige sowohl technische als auch innenarchitektonische Ausstattung, bietet verschiedenste Möglichkeiten der virtuellen Begegnung. Eine Ausweitung des Projektes auf andere Fächer aller Jahrgangsstufen und der Berufsorientierung ist geplant und soll im Projektverlauf im Sinne der Nachhaltigkeit von den Fachgruppen organisiert werden. Der virtuelle Kontakt zu weiteren Partnerschulen im Ausland und zu ‚Experten‘ aus beispielsweise Universitäten und verschiedensten Berufsfeldern soll die Schule nach außen weiter öffnen und helfen, Ressourcen zu sparen.