Schüleraustausch führt die 8b nach Tschechien


Vor den Sommerferien besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer Herrn Stahl sowie der Austauschkoordinatorin Frau I. Kühn das kleine Städtchen Rudná.

Nach einem ersten Kennenlernen der Austauschpartner und ihren Gastfamilien am ersten Tag folgten zahlreiche Ausflüge in die nähere Umgebung.

Rudná ist ein Vorort der Hauptstadt Prag, so zeigten uns unsere tschechischen Gastgeber Sehenswürdigkeiten „ihrer“ Stadt. Prager Burg, Karlsbrücke, die malerische Altstadt und zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten wussten zu gefallen. Die Kommunikation zwischen Deutschen und Tschechen entwickelte sich immer mehr. War der erste Tag noch von kleineren Hemmnissen geprägt, gingen beide Schülergruppen zunehmend aufeinander zu. Verkehrssprache dabei war Englisch, vorteilhaft, dass alle beteiligten Englisch nicht als Muttersprache beherrschten. Die Bereitschaft zu sprechen und Fehler gegenseitig zu tolerieren, förderte das eigene Ausprobieren der Sprachfähigkeiten.

Besonders begeistert zeigte sich die Klasse von der imposanten Karlsburg vor den Toren Prags und zu einer Tropfsteinhöhle in der näheren Umgebung.

Zu einem rundum gelungenen Austausch trug auch das Sportprogramm bei sonnigem Wetter bei. Hatten beim Fußball unsere Schüler die Nase vorn, so mussten sie sich im in Tschechien populären Unihockey geschlagen geben.

Wie ein Schultag in Tschechien aussieht, konnte während eines gemeinsamen Unterrichtstags erprobt werden. Auffällige Besonderheit: Die Benutzung von Handys in der Schule wird nicht so stark reglementiert wie in Deutschland.

Vor allem lohnenswerte Einblicke in das Familienleben sammelten die Schüler bei nachmittäglichen Aktivitäten mit ihren Gastfamilien. Die Gastfreundschaft der tschechischen Familien war bemerkenswert, am letzten Abend luden Gasteltern, die ein Restaurant in Rudná besitzen, sogar alle Schülerinnen und Schüler zu einem gemeinsamen Abendessen ein.

Müde und mit vielen positiven Eindrücken im Gepäck ging es nach fünf Tagen zurück in die Heimat, zur Überraschung der begleitenden Lehrer flossen hier und da sogar ein paar Tränchen, was nicht sonderlich schlimm war, gab es doch 2 Wochen später bereits ein Wiedersehen in Aachen.

 

 

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