Reanimations-Training 

„Nä, wat wor dat dann fröher en superjeile Zick… “- dröhnt es an diesem Dienstagvormittag lautstark durch die Mensa. Doch wer jetzt denkt, am Leo wird schon Ende Januar Karneval gefeiert, der irrt sich. Denn als nächstes folgen Songs wie „Stayin´ Alive“ und „Coco Jambo“. All diesen Liedern gemeinsam ist ihr Rhythmus- 100-20 beats pro Minute- genau der richtige Rhythmus für die Herzdruckmassage.

Und diese steht an diesem Tag auf dem Programm für alle Schüler der Jahrgangsstufen 7-Q1. Durchgeführt wird das Reanimationstraining von Herrn Dr. Marc Felzen und seinem Kollegen Herr Matthias Irrgang. Die beiden Notfallmediziner vom Uniklinikum Aachen zeigen den Schülern jeweils innerhalb einer Unterrichtsstunde und mit Hilfe von 44 Übungspuppen, wie einfach und gleichzeitig wichtig es ist, Leben zu retten.

Sowohl die Schüler der 7 als auch der Q1 hören fasziniert zu, als ihnen erklärt wird, wie dringend wir in Deutschland Menschen brauchen, die in Notfallsituationen bei Herzstillstand sofort reagieren und die Herzdruckmassage anwenden können. Es folgt eine kleine Übungsphase an der Übungspuppe und dann geht’s so richtig los. In 2er Teams erhalten die Schüler den Auftrag „ihre“ Puppe acht Minuten lang zu reanimieren, die durchschnittliche Zeit, die ein Rettungswagen in der Stadt bis zum Eintreffen benötigt. Begleitet wird diese Übung natürlich von lauter Musik, die den Rhythmus vorgibt. Am Ende sind alle erleichtert, als die doch sehr anstrengenden acht Minuten geschafft sind. Einig sind sich alle, dass sie hoffen, niemals in eine solche Notsituation zu kommen und gleichzeitig sicher, nun zu wissen, dass und wie sie reagieren.

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