Alympiade 2017/18

Im November 2017 haben wir uns entschieden, wie auch im Jahr zuvor als Viererteam an der Mathe Alympiade teilzunehmen. Obwohl wir 2016 nicht allzu erfolgreich gewesen sind, haben wir trotzdem nicht gezögert, noch einmal mitzumachen, da es uns auch im Jahr davor viel Spaß gemacht hat und jede/r Teilnehmer/in vom Förderverein eine Pizza gesponsert bekommen hat, um die Motivation und Konzentration der Teams zu steigern.

 

 

Um in den Regionalausscheid zu gelangen, mussten wir uns mit verschiedenen Stauproblemen auseinandersetzen und Lösungen für diese finden. Da mehrere Teams von unserer Schule teilgenommen haben, musste unsere betreuende Lehrerin Frau Eisner entscheiden, welchen beiden Teams sie die Möglichkeit geben will, sich im Regionalausscheid zu beweisen und wir waren letztendlich eines dieser Teams. Zu unserer aller Überraschung waren unsere Ergebnisse so gut, dass wir auf dem ersten Platz landeten und somit im Landesfinale waren.

Dieses fand vom 16. bis zum 17. Februar in Soest statt. Da man freitags schon ziemlich früh da sein musste und die Anreise ziemlich lang war, hatten wir beschlossen schon donnerstags abends zu fahren. Die Anreise nach Soest verlief nicht ganz ohne Probleme, da die Deutsche Bahn - wie so oft - Verspätung hatte und wir eigentlich den Anschlusszug und damit auch den letzten Zug nach Soest verpasst hätten. Letztendlich durften wir jedoch ein Stück mit dem ICE fahren und kamen irgendwann abends in Soest an. In der ersten Nacht schliefen wir in einer Jugendherberge und trafen beim Frühstück auf eines der anderen teilnehmenden Teams. Im Tagungshaus Soest, in dem wir von nun an untergebracht waren, begann um 9:45 Uhr die Einführung in das Programm. Der Tag startete für uns mit Übungen, wie man möglichst überzeugend Präsentationen hält. Dafür kamen zwei Vertreterinnen von Jugend Präsentiert in das Tagungshaus und trainierten uns für die Abschlusspräsentation am Abend. Anschließend setzten wir uns an die Aufgaben. In dieser Runde mussten wir uns mit der Thematik des ökologischen Fußabdrucks auseinandersetzen. Wir teilten die Aufgaben auf, gingen jedoch nicht so ganz strukturiert vor, wie wir es uns vorgenommen hatten. Das konnte man an unserem Arbeitstisch erkennen, auf dem jede Menge Süßigkeiten zu finden waren und an unserem Zeitproblem, da wir uns am Ende kaum auf die Abschlusspräsentation vorbereitet hatten. Der Tag an sich wurde in verschiedene Arbeitsphasen unterteilt, da wir zwischendurch auch essen mussten. Während wir in einer kurzen Pause im Supermarkt unseren Vorrat an Verpflegung vergrößern wollten, kamen wir an einem Bällebad vorbei, welches von uns als willkommene Ablenkung von den mathematischen Problemen, mit denen wir uns den ganzen Tag auseinandergesetzt hatten, wahrgenommenen wurde. Wieder im Tagungszentrum angekommen, warteten wir auf das Feedback von Jugend Präsentiert zu unserem Vortrag, welches zu unserer Überraschung sehr positiv ausfiel. Abends trafen sich dann einige Teams im “Rostigen Kegel”, um mit Getränken und Kartenspielen den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Am nächsten Morgen bekamen wir noch mal neue Aufgaben und mussten für diese ein Plakat anfertigen, welches auch noch mit in die Bewertung einging. Außerdem mussten wir noch eine der Teilaufgaben so vorbereiten, dass wir sie den anderen Teams am Ende präsentieren konnten, denn neben der Mathe Alympiade fand in Soest auch noch die finale Runde des B-Tags statt, dessen Teilnehmer auch erfahren wollten, worum es in unseren Aufgaben ging. Beim B-Tag handelt es sich ebenfalls um einen niederländischen Wettbewerb, der jedoch deutlich theoretischer und weniger praxisorientiert ausgelegt ist. Diese Präsentation zu gestalten empfanden wir als sehr mühsam, da wir wussten, dass sie nicht mehr in die Wertung mit eingehen würde und wir alle schon erschöpft waren. Nach den Präsentationen wurden die Platzierungen bekannt gegeben. Unser Team landete auf dem dritten Platz, was uns nach der Regelung, dass mindestens ein Grundkurs Team weiter kommen muss, zu einem der beiden Teams machte, die Deutschland im internationalen Finale vertreten durften. Darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut.

Das internationale Finale fand schließlich am 9. Und 10. März in Garderen (Niederlande) statt. Wir wurden in einem Bungalow untergebracht, wo wir auch zusammen an den Aufgaben arbeiteten. Auch hier gab es wieder eine kurze Einführung, danach erhielten wir die Aufgaben, die diesmal von T9 und ähnlichen Systemen handelten. Unser Süßigkeitenvorrat war beträchtlich gewachsen, da wir wohl Angst hatten zu verhungern. Diese Sorge war jedoch vollkommen unbegründet, da das Essen in Garderen uns sowohl in der Qualität als auch in der Quantität sehr überzeugte. Wir hatten uns bei den Aufgaben vorgenommen, strukturierter vorzugehen, was auch ziemlich gut funktionierte. Nachdem wir die ersten Aufgaben bearbeitet hatten, kamen die Veranstalter und gaben uns noch weitere. In dem neuen Teil mussten wir verschiedene englische Texte miteinander vergleichen und anhand eigener Kriterien beurteilen, welche Texte vom selben Autor stammen könnten. Abends saßen wir, erneut bei Getränken und Spielen, in kleinen, von den Veranstaltern festgelegten Gruppen, zusammen, um uns gegenseitig besser kennenzulernen. Dies war ziemlich interessant, da man so mit Leuten aus verschiedenen Ländern, wie Dänemark, Niederlande, Iran und Japan in Kontakt kam. Anschließend mussten wir jedoch schon wieder in unsere Bungalows zurück, um die Aufgaben von diesem Tag noch ein letztes Mal zu überarbeiten.

Als wir am nächsten Morgen vom Frühstück zurückkamen, erfuhren wir, dass die Teams wieder gemischt werden würden und wir mit den neuen Teams nochmal besprechen sollten, welche Texte denselben Autor haben könnten. Da verschiedene Gruppen auch verschiedene Texte hatten, konnte jede Gruppe Neues zu der Aufgabe beitragen und auch über die Sprachbarrieren hinweg hat die Zusammenarbeit gut geklappt. Schließlich mussten wir auch wieder eine Präsentation vorbereiten und nachdem alle Gruppen ihre Ergebnisse vorgetragen hatten, wurde uns von den Veranstaltern die Lösung vorgestellt. Die Bekanntgabe der Ergebnisse des Wettbewerbs haben wir allerdings noch nicht erhalten, diese wird erst Mitte April per Post erfolgen.

Wir sind gespannt, wie wir abgeschnitten haben und werden uns das Warten mit einem Besuch im Phantasialand verschönern, den uns unsere Schule finanziert, weil wir sie so gut im Ausland vertreten haben. Wir freuen uns sowohl darauf, als auch auf die Ergebnisse und würden jederzeit wieder an der Alympiade teilnehmen, wenn wir könnten.

 

Alicia Reuland, Jakob Hopmann, Jana Hauer und Martha Binsfeld (Q2)

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