Projektkurs Informatik der Q1 entwickelt eigene Apps für Android-Smartphones

Ein ganzes Jahr lang haben Schüler des Projektkurses Informatik eigene Smartphone-Apps entwickelt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Für Schüler und Lehrer unserer Schule sind vor allem die Vertretungsplan-App von Stefan Engels und die Lehrerlisten-App von Paul Dowideit interessant, die beide für Android Smartphones im Google Playstore heruntergeladen werden können.

 Die Schülerinnen und Schüler des Projektkurses Informatik wollten es wissen. Wie fast alle Jugendlichen nutzen sie jeden Tag mit ihren Smartphones verschiedenste Applikationen (Apps). Ihr Ziel war es durch den Projektkurs vom Nutzer zum Entwickler zu avancieren.

Die durchaus komplexe Thematik richtete sich im Schuljahr 2014/2015 an Oberstufen-Schüler mit dem Fach Informatik, die bereits über gute Programmierkenntnisse in der Sprache Java verfügten. Android-Apps werden in Java entwickelt, allerdings kommen viele spezifische Elemente und eine eigene Entwicklungsumgebung hinzu.

Die Erarbeitung entsprechender Fähigkeiten haben die Schülerinnen dabei sehr selbstständig in Angriff genommen, wie es auch die Idee eines Projektkurses ist. War in den ersten Wochen und Monaten noch Anleitung und Hilfestellung des Informatiklehrer Herrn Meltzow nötig, so planten die Schüler zum Halbjahreswechsel bereits die eigene App, für die sie neben der Idee bereits Funktionsbeschreibungen und Umsetzungsideen verschriftlichten.

Bei der Entwicklung gab es sicherlich einige Frustationsphasen zu überwinden. Mal machte die Entwicklungssoftware nicht, was sie sollte, mal traten Fehler auf, die keiner so recht verstand (auch der Informatik-Lehrer nicht). Dennoch haben sich die Teilnehmer durchgebissen und am Ende des Schuljahres ihre App dem Kurs präsentiert. Die Präsentation umfasste nicht nur die Software, sondern dokumentierte auch den ganzen Entstehungsprozess.

Letztlich haben fast alle Schülerinnen und Schüler eine funktionsunfähige App vorgelegt, auch wenn nicht jede zur „Marktreife“ gekommen ist. Die eingangs erwähnten Apps erfreuen sich bereits großer Beliebtheit an St. Leonhard. Vor allem die Vertretungsplan-App möchte man nicht mehr missen. Sie besticht durch ein durchdachtes Konzept, eine ansprechende Oberfläche und große Konfigurationsvielfalt. So können sowohl Schüler als auch Lehrer die App für sich so konfigurieren, dass sie Benachrichtigungen erhalten, sofern auf dem Vertretungsplan für sie relevante Informationen auftauchen. Es können auch die Pläne unserer Kooperationsschulen KKG und Couven abgefragt werden.

Insgesamt war es ein spannendes Schuljahr, welches sicher auch künftige Oberstufenschüler dazu animieren wird diesen Projektkurs zu belegen, den es nun dauerhaft in der Q1 an St. Leonhard geben soll. In diesem Schuljahr gibt es bereits eine neue Gruppe an App-Entwicklern.

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