Tim Hildmann! Unser Chemie-Olympiateilnehmer 2013/2014!

Tim, du hast mit großem Erfolg an den ersten beiden Runden der Internationalen Chemieolympiade 2013/2014 teilgenommen und hast es sogar in die Riege der 20 besten Jungchemiker aus NRW geschafft! Herzlichen Glückwunsch zu diesem grandiosen Erfolg!

War das nicht unheimlich viel Zusatzarbeit? Bei dir steht ja nun auch das Abitur vor der Türe. Und an der Internationalen Biologie-Olympiade hast du ja auch teilgenommen …

 

Natürlich war es viel zusätzliche Arbeit, die sich auf mehrere Wochenenden, Nachmittage und Freistunden erstreckt hat. Allerdings hat es auch viel Spaß gemacht, weil man in verschiedene neue Gebiete der Chemie reinschaut und diese kennenlernt. Somit hat mir die Chemieolympiade gezeigt, dass Chemie auf jeden Fall auch nach der Schule mit dabei sein wird.

 

  • War das dein erster Wettbewerb in deiner Schullaufbahn?

Nein, auch vorher habe ich an mehreren naturwissenschaftlichen Wettbewerben wie beispielsweise „Chemie entdecken“ oder „BioLogisch!“ teilgenommen. Allerdings war die Chemieolympiade der bisher umfangreichste und zeitintensivste Wettbewerb, gerade die zweite Runde betreffend.

 

  • Warum hast du dich dafür entschieden, an diesem großen internationalen Chemiewettbewerb teilzunehmen?

Ich hatte von der Biologieolmypiade gehört und an dieser teilgenommen. Da die Wettbewerbe der Universität IPN sehr anerkannt und interessant sind, habe ich mich entschlossen, ebenfalls in Chemie teilzunehmen. Die Wettbewerbe unterscheiden sich zwar grundlegend, sind aber beide sehr spannend.

 

  • Wie lief das denn alles ab?

Die ersten beiden Runden der Chemieolympiade bestehen aus mehreren Aufgaben, welche man zuhause erarbeiten muss. Dabei war die erste Runde vom Inhalt her einfacher und näher an Unterrichtsinhalten als die zweite, die sich nahezu ausschließlich mit neuen Inhalten befasste. Um die neuen Themen zu erarbeiten hat mir meine Chemielehrerin, Frau Schürmann, freundlicherweise viele Bücher bereitgestellt und mich auch ansonsten immer unterstützt. Vielen Dank!

 

  • Internationale Chemieolympiade, das hört sich auch inhaltlich nach einer großen Herausforderung an …

Das ist es auch! Über die 4 verschiedenen Runden werden aus über 2000 Oberstufenschülern aus Deutschland 4 ausgesucht, welche an der internationalen Chemieolympiade teilnehmen. Dort treffen sich die Besten aus über 60 Ländern und werden wie bei den olympischen Spielen mit Medaillen aus Gold, Silber und Bronze belohnt.

 

  • Vor einigen Tagen gab es für die besten Jungchemiker aus NRW in Leverkusen eine mehrtägige Veranstaltung. Was hatte man dort alles für euch vorbereitet?

Das Chemieseminar begann Samstagmorgen und endete am Dienstag. Dort haben wir Aufgaben aus den vergangenen Chemieolympiaden bearbeitet und weitere bisher unbekannte Themengebiete der Chemie behandelt. Außerdem gab es ein interessantes Praktikum, da in der 3. Runde neben theoretischen Klausuren auch praktische anstehen. Natürlich haben wir auch verschiedene Einrichtungen der Firma Bayer besichtigt, da Leverkusen einer der größten Standorte von Bayer ist. Auch wenn ich leider knapp nicht in die 3. Runde gekommen bin, war das Seminar sehr spannend und interessant.

 

  • Was hat dir an der Olympiade am besten gefallen?

Eine gute Frage! Einerseits war es spannend, sich mit Chemie aus anderen Bereichen zu beschäftigen und sich neues Wissen anzueignen. Auf der anderen Seite hat es auch sehr viel Spaß gemacht, mit anderen chemieinterresierten Schülern aus NRW am Landesseminar teilzunehmen und dazuzulernen. Ich kann nur jedem raten, auch versuchen teilzunehmen, denn auch das Gefühl nach vielen Stunden Aufgaben gelöst zu haben und fertigzuwerden ist Belohnung genug.

 

  • Was rätst du zukünftigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern?

Man sollte sich nicht entmutigen lassen. Auch wenn man an einer Frage oder Aufgabe wochenlang sitzt und überlegt, geht das jedem so. Die anderen Teilnehmer sind auch nur Menschen und kämpfen mit den gleichen Problemen. Und ohne Hindernisse und Schwierigkeiten wäre es einerseits ja auch langweilig und anderseits schwer die besten Teilnehmer herauszufiltern. Und wenn ihr einmal eine harte Nuss geknackt habt, werdet ihr merken, dass es die Mühe wert war!

 

Herzlichen Dank für das Interview! Alles Gute und viel Erfolg für die nun bald beginnende Abiturprüfung!

 

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